Dorothea Zöbl
Der vergessene Garten der TU Berlin
Architekturrelikte erzählen
von der Geschichte der Stadt

Gebr. Mann Verlag
bei
 
Living the City:
Von Städten
Menschen
und Geschichten


Katalog zur Ausstellung
im
 Flughafen Tempelhof, Berlin

(bis zum 20.12.2020)

 



 



Hans Fallada
Wolf
unter Wölfen
epubli Verlag 2020

bei


   
 

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Späthsches Arboretum  

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Sechs Generationen lang, von 1720 bis 1944, gelang es der Späthschen Gärtnerdynastie das Erbe zu mehren und einen Gartenbaubetrieb von Weltgeltung zu schaffen. Franz Späth, der vorletzte und erfolgreichste in der Reihe der Familienoberhäupter, verhundertfachte die vom Vater übernommene Anbaufläche. Die Entstehung und der Name des Stadtteils Baumschulenweg gehen auf sein Wirken zurück. An seinem 1874 errichteten Wohnhaus ließ er nach Plänen des Stadtgartendirektors Gustav Meyer den Garten anlegen, aus dem das heutige Arboretum hervorging.
In den Formen eines englischen Parks war es zugleich Hausgarten, Versuchsfeld für den Baumschulbetrieb und Schaupflanzung für die Kunden. Die mit 4000 Pflanzenarten besetzte, nur 3,5 ha große Fläche wird von äußerst schmalen Wegen erschlossen. Ihre besonderen Idyllen liegen in einer Gewässerzone und einem erst zwischen 1928 und 1929 eingefügten Steingarten. Gartenkunst und die Bedürfnisse des gärtnerischen Alltags haben in dem Baumgarten eine ungewöhnliche Intimität und Dichte hervorgebracht. In den 60er Jahren wurde das Späthsche Herrenhaus zu einem Institutsgebäude der Humboldt-Universität umgebaut, die Schäden der Vernachlässigung behoben, alle Pflanzen mit Namenstäfelchen versehen und das Arboretum wieder für ein interessiertes Publikum geöffnet. Seit 1995 wird im September ein Traditionsfest gefeiert und zu den Höhepunkten des Pflanzenjahres finden an einem Sonntag im Monat morgendliche Konzerte und Führungen statt.

 

         

 

   

      

Adresse: Späthstr. 80/81 12437 Berlin
Tel: +49 030 - 636 69 41 Fax: +49 030 - 636 94 46
Verbindung: S 6, S 8, S 9, S 45, S 46, S 85, S 86 Baumschulenweg; Bus 170, 265 Baumschulenstr./ Königsheideweg
Öffnungszeiten: April - Oktober, Mi, Do, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr
 
 
 
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Stand: 05. März 2017