Bauhaus und
die Fotografie
Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst
Kerber Verlag 2019

Katalog zur Ausstellung :
NRW Forum Düsseldorf (bis 10.3.2019
und im Museum für Fotografie Berlin
( vom 12.4. bis 25.8 2019)

bei
 
Museum Global
Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne
Wienand Verlg 2018
Katalog  zur Ausstellung
in der Kunstsammlung NRW K20
Düsseldorf (bis10.03.2019)
 
bei



 


Welcome
to Jerusalem

Wienand Verlag 2017


Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum
,
Berlin
(bis 30.04.2019)
 
bei


   
 

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Der von dem Maurermeister Wilhelm Ferdinand August Riehmer in mehreren Bauabschnitten zwischen 1881 und 1899 errichtete Hofgarten verwirklichte schon vor 100 Jahren den Traum vom ruhigen, beschaulichen Wohnen inmitten der Großstadt. Um einen parkartigen, verkehrs- und lärmberuhigten Innenhof gruppierte Riehmer 18 fünfgeschossige Wohnhäuser, die durch eine Privatstraße erschlossen werden. Straßen- und Hoffassaden wurden gleich aufwendig gestaltet. Sie variieren nur nach ihrem Entstehungsjahr, von sparsameren spätklasszistischen zu reicheren Formen der Renaissance. Die berüchtigten Berliner Hinterhöfe, grau, eng, lichtarm und vier oder fünf davon hintereinander, sind dem Hofgarten fremd. Wer den Block zwischen York-, Großbeeren-, Hagelberger Straße und Mehringdamm - außer von der letzten kann man ihn von jeder dieser Straßen betreten - durchwandert wird die Schönheit und Ruhe des Hofraumes direkt neben dem lärmigen Straßenland wie ein Geschenk empfinden. In den 80er Jahren wurde anstelle des kriegszerstörten linken Seitenflügels der Yorkstraße 85/86 willkürlich ein moderner Neubau in den Hofgarten eingefügt, der die Einheit der schönen, schon seit 1953 unter Denkmalschutz stehenden Anlage stört.

 

 

Adresse: Yorkstr. 83-86, Hagelberger Str. 9 und 12, Großbeerenstr. 56-57
Verbindung: U 6, U 7 Mehringdamm; Bus 119, 140, 219   
 
 

Büchertips:

Michael Haddenhorst:
 
Berliner (Hinter) Höfe. Kultur, Geschichte und Gegenwart


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Stand: 05. März 2017