Bauhaus und
die Fotografie
Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst
Kerber Verlag 2019

Katalog zur Ausstellung :
NRW Forum Düsseldorf (bis 10.3.2019
und im Museum für Fotografie Berlin
( vom 12.4. bis 25.8 2019)

bei
 
Museum Global
Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne
Wienand Verlg 2018
Katalog  zur Ausstellung
in der Kunstsammlung NRW K20
Düsseldorf (bis10.03.2019)
 
bei



 


Welcome
to Jerusalem

Wienand Verlag 2017


Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum
,
Berlin
(bis 30.04.2019)
 
bei


   
 

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Osthafen zwischen Oberbaum-
und Elsenbrücke
 

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Historischer Hafen

Das Friedrichshainer Spreeufer hat mit dem Osthafen einen der lebendigsten und schönsten Flusszugänge, die sich im Stadtgebiet finden lassen. Schmal nur, aber auf ein bis zwei Kilometer Länge, schieben sich die Hafenanlagen zwischen den Fluss und die sechsspurige Verkehrsachse, die die Spree von der Jannowitzbrücke bis zur Stralauer Halbinsel eskortiert. Es gibt zwar noch Pförtnerhäuschen, doch der Besucher gelangt unbehelligt zu den Bahngleisen, Speichern, Lagerhäusern, Verladerampen und zu den großen Laufkränen, die Lastschiffe mit Schrott oder Baustoffen beladen. Eins der zwei backsteinernen Verwaltungsgebäude ist das alte Arbeiterspeisehaus und heute eine helle, freundliche Hafen-Kantine, die werktags von 6-17 Uhr geöffnet hat und zur Spree hin einen kleinen Sommergarten unterhält. Der Fluss ist in diesem Abschnitt stattlicher und mit den Einmündungen von Flutgraben und Landwehrkanal am gegenüber liegenden, Kreuzberg-Treptower Ufer auch lebendiger als anderswo. Vor der Wende war der Hafen ein wichtiger Umschlagplatz für die Großbaustellen am Ostberliner Stadtrand. Heute ist die Betriebsamkeit auf ein beschauliches Maß zurückgegangen und verschmilzt mit der Stimmung des Flusses zu einem melancholischen Abgesang auf die industrielle Arbeitswelt.
Das für 2007 vorausgesagte Ende des Industrieidylls zwischen Oberbaum- und Elsenbrücke ist längst eingetreten. Musik- und Modebranche haben sich über die alten Gebäude hergemacht und sie in Studios, Showrooms, Lofts und Bistros verwandelt. Die Symmetrie der alten Anlage – zwei mittlere Verwaltungsbauten und links und rechts die flachen, lang gestreckten Lagerhäuser – ist durch neue Blöcke und gläserne Anbauten verloren. Aber wer der oben beschriebenen alten Hafenkantine nachjammert, der mag sich mit dem 2002 in das ehemalige Eierkühlhaus eingezogenen Musikkonzern Universal trösten. Dessen Kantine ist öffentlich zugänglich und gehört, was Innenarchitektur und die herrliche Lage über der Spree anlangt, zu den schönsten Kantinenorten der Stadt.

 

 

 

Adresse: Stralauer Allee 2-16
Verbindung: U1, U15 Schlesisches Tor, Bus 347 Oberbaumbrücke
 
 
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Stand: 05. März 2017