Cornelia Schleime
Wimpernschlag
Kerber Verlag 2016

Katalog zur Ausstellung
 Berlinische Galerie, Berlin 
(bis 24. April  2017)


   


Monet 
Licht, Schatten 
und Reflexion

Katalog zur Ausstellung 
in der Fondation Beyeler, 
Riehen/ Basel  
(bis 28. Mai 2017)


 


 
 

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Riehmers Hofgarten  

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Der von dem Maurermeister Wilhelm Ferdinand August Riehmer in mehreren Bauabschnitten zwischen 1881 und 1899 errichtete Hofgarten verwirklichte schon vor 100 Jahren den Traum vom ruhigen, beschaulichen Wohnen inmitten der Großstadt. Um einen parkartigen, verkehrs- und lärmberuhigten Innenhof gruppierte Riehmer achtzehn fünfgeschossige Wohnhäuser, die durch eine Privatstraße erschlossen werden. Straßen- und Hoffassaden wurden gleich aufwendig gestaltet. Nur nach ihrem Entstehungsjahr variieren sie von sparsameren spätklassizistischen zu reicheren Formen der Renaissance. Die berüchtigten Berliner Hinterhöfe, grau, eng, lichtarm und vier oder fünf davon hintereinander, sind dem Hofgarten fremd.
Wer den Block zwischen York-, Großbeeren-, Hagelberger Straße und Mehringdamm – außer von der letzten kann man ihn von jeder dieser Straßen betreten – durchwandert, wird die Schönheit und Ruhe des Hofraumes direkt neben dem lärmigen Straßenland wie ein Geschenk empfinden. In den 80er Jahren wurde anstelle des kriegszerstörten linken Seitenflügels der Yorckstraße 85/86 willkürlich ein moderner Neubau in den Hofgarten eingefügt, der die Einheit der schönen, schon seit 1953 unter Denkmalschutz stehenden, Anlage stört.

 

 

 

Dominik Schendel 
Hrsg.:Philipp Meuser

Architekturführer Berlin 

Zwölf Touren durch die deutsche Hauptstadt

Dom Publishers 2016

Adresse: Yorkstr. 83-86, Hagelberger Str. 9 und 12, Großbeerenstr. 56-57
Verbindung: U 6 und U 7 Mehringdamm; Bus 119, 140, 219
 
 

Büchertips:


Michael Haddenhorst:
 
Berliner (Hinter) Höfe. Kultur, Geschichte und Gegenwart


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Stand: 13. Oktober 2016