Volker Kutscher 
illustriert von
Kat Menschik

MOABIT

 Galiani Berlin 2017
 
  Kurt Tucholsky
Vorwort Mark Twain
Berlin! Berlin!
Über dieser Stadt ist kein Himmel

Berlinica Publishing 2017
 
 
 
Ingo Schulz
Peter Holz

Sein glückliches Leben erzählt
von ihm selbst
S. Fischer Verlag,2017
 
 

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Markthalle in der Ackerstraße  

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Die Ackerhalle entstand 1888 als sechste von 15 Markthallen, die, unter städtischer Regie errichtet, das „unhygienische Gebaren“ auf den 20 unter freiem Himmel stattfindenden Wochenmärkten beenden sollten. Die Hallen taten sich im Konkurrenzkampf mit den aufstrebenden Kaufhäusern und dem weiterbestehenden Straßenhandel nicht leicht. Vier von ihnen wurden nach 1910 wieder geschlossen und anders genutzt. Die Ackerhalle ist die älteste und die einzige, die nach denkmalpflegerischer Rekonstruktion wieder in ihrer originalen Gestalt erlebt werden kann. Sie hat ein hohes, 12 Meter breites Mittelschiff mit seitlichen Fenstern, zwei schmalere und niedrigere Seitenschiffe und ruht auf gußeisernen Stützen und Stahlbindern. Ihre Eingangsportale sind mit reich ornamentierten Terrakottaplatten geschmückt. Sehr ungewöhnlich ist die Belegung. Nur wenige Einzelhändler teilen sich die gewaltige Halle mit einem riesigen Supermarkt. Die Kunden der Ackerhalle sind daran gewöhnt. Die Konsum-Genossenschaft betrieb hier schon das erste DDR-Supermarkt-Projekt und im übrigen ist in dieser Halle sogar ein Supermarkt-Einkauf etwas Besonderes.

 

 

   

  

Adresse: Invalidenstr. 159 / Ackerstr. 23-26 10115 Berlin
Tel: +49 030 - 280 51 04
Verbindung: U 8 Rosenthaler Platz; S 1 Nordbahnhof; Bus 340; Tram 6, 8, 50
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 8-16 Uhr
 
 
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Stand: 05. März 2017