Volker Kutscher 
illustriert von
Kat Menschik

MOABIT

 Galiani Berlin 2017
bei


 
  Die Bauwerke und Kunstdenkmäler
von Berlin
Selman Selmanagić
und das
Bauhaus
von Aida Abadžić Hodžić

Gebr. Mann Verlag 2018
bei

 
 
Ingo Schulz
Peter Holz

Sein glückliches Leben erzählt
von ihm selbst
S. Fischer Verlag,2017
bei

 
 

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Wie ein Phönix aus der Asche erstand 1995 zwischen Köpenicker Straße und südlichem Spreeufer unweit des Heizkraftwerkes Mitte und in der Nachbarschaft von Industriebrachen und maroden Gewerbehöfen das Deutsche Architektur Zentrum. Architekten, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und ihre Verbände, dazu Ingenieure, Künstler und Designer waren unerschrocken genug, den zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichteten Gewerbehof zu beziehen, der nach der Wende ein bisschen im Nirgendwo lag. Alte Narben und die weiß und grün glasierten Ziegelfassaden wurden bei der sorgfältigen Sanierung des Komplexes erhalten. Dazu kamen zur Spree hin neue Anbauten und über allem ein neues Geschoß mit leicht wirkender stählerner Dachkonstruktion, die ein schönes modernes Pendant zum romantisch-arbeitsweltlichen Fabrikhof bildet. Dem repräsentativen, aus Glas und Stahl gestalteten Entrée folgen im Inneren noble Industrieästhetik und großzügige Kommunikationsräume. Im Scharoun- und im Taut-Saal finden regelmäßig Ausstellungen und Gesprächsrunden zu Fragen der Architektur und Stadtentwicklung statt. Auf dem Weg durch die Hoflandschaft gelangt man unfehlbar zum Café Mies, das einladend einen der Höfe bestuhlt hat und auch Mittagstisch anbietet. Über zwei behelfsmäßige Auffahrten mit einem überdimensionierten Hinweisschild 'DAZ 48 49' gelangt man von der Köpenicker Straße aus zu dieser gelungenen Alt-Neu-Architektur.

Adresse: Köpenickerstr. 48/49  10179 Berlin
Tel.: +49 (0)30 27879928
Verbindung: U 8 Heinrich-Heine-Straße; Bus 147 Köpeniker Str./Adalbertstr.
Homepage: www.daz.de
 
 

Büchertips:


Christina Haberlik, Gerwin Zohlen:  
Die Baumeister des neuen Berlin



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Barry Bergdoll, Terence Riley:  
Mies in Berlin. Ludwig Mies van der Rohe. Die Berliner Jahre 1907 - 1938

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Kunst- und Kultur-Stadtführer-Berlin: 
www.berlin-hidden-places.de  © 2000 - 2009 Axel Klappoth / Brigitte Pross-Klappoth / yuba edtion. Alle Rechte vorbehalten.
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Stand: 05. März 2017