Cornelia Schleime
Wimpernschlag
Kerber Verlag 2016

Katalog zur Ausstellung
 Berlinische Galerie, Berlin 
(bis 24. April  2017)


   


Monet 
Licht, Schatten 
und Reflexion

Katalog zur Ausstellung 
in der Fondation Beyeler, 
Riehen/ Basel  
(bis 28. Mai 2017)


 


 
 

         Stadtführer Berlin

                    Berlin Hidden Places  -  Verborgene Orte in Berlin

        Home    Bezirksindex    Sachindex    Personenindex                    Berlin Bibliothek     Literarisches Berlin 

Museen
und
Galerien
Zehlendorf  
Mutter Fourage  

Index

Georg-Kolbe-Museum
Gründerzeitmuseum

Antiquariat Brandel

Architektur Zentrum

Galerie Deutsche Guggenheim

Galerie Körnerpark

Ruine der Künste

Galerie Mutter Fourage
Mori-Ogai-Gedenkstätte
Mies van der Rohe Haus
Liebermann-Villa

Anna-Seghers-Gedenkstätte

Alte Bäckerei Pankow

 

Südliche Requisiten schmücken heute den hundertjährigen Fouragehof aus den Gründungstagen des Ortsteils Wannsee, in dem noch in den 70er Jahren Saatgut und Futtermittel gehandelt wurden. Töpfe und Statuetten aus italienischer Terrakotta, Weinpflanzen und Zitronenbäumchen liegen wie eine zweite Schicht über dem grob gepflasterten Dorfidyll. Im Naturkostladen und im Café, die in die ehemaligen Stallungen eingezogen sind und in der Hofgärtnerei mit Topfpflanzen, Tonwaren, Körben und Gartenmöbeln ist der Geist des ländlichen Gewerbehofes noch lebendig. Der heutige Besitzer, Schauspieler und Enkel des Futtermittelhändlers, hatte mit der Gründung der Galerie Mutter Fourage mehr im Sinn, als dieses märkisch-mittelmeerische Ambiente zu schaffen. Eine dichte Veranstaltungssaison, gerahmt von üppigen Marktfesten im Frühjahr und Herbst, ist das Herzstück der Unternehmung. In einer zur Galerie umgebauten Remise und der großen Scheune werden Ausstellungen eingerichtet, Konzerte, Lesungen und Theatervorstellungen gegeben.
Die Galerie betreut mit Vorliebe Kunst- und Kulturthemen, die hier im südwestlichsten Zipfel Berlins ihre Wurzeln haben. Max Liebermann, der sich 1910 am Großen Wannsee ein Sommerhaus bauen ließ, wird jährlich am 20. Juli mit einer Geburtstagsveranstaltung geehrt. Diese Initiative hat geholfen, die erhaltene Malerresidenz aus ihrem Dornröschenschlaf fern aller Öffentlichkeit zu wecken und in einen der schönsten Museumsorte Berlins zu verwandeln.

Adresse: Chausseestr. 15 A   14109 Berlin
Tel: +49 30-805 23 11
Öffnungszeiten: Galerie Mi-Fr 14-18.30 Uhr; Hofcafé Mo-Sa 10-19 Uhr; Laden und Hof Mo-Fr 9-18.30 Uhr,
Sa 9-14 Uhr              
Verbindung: S 1, S 7  Wannsee; Bus 116, 118, 318
 

Büchertips:

Nina Nedelykov und Pedro Moreira (Hrsg):
Zurück am Wannsee.
Max Liebermanns Sommerhaus

online bestellen bei

 
Nächster

Kunst- und Kultur-Stadtführer-Berlin: 
www.berlin-hidden-places.de  © 2000 - 2009 Axel Klappoth / Brigitte Pross-Klappoth / yuba edtion. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright Fotos © Brigitte Proß-Klappoth / Berlin
Stand: 11. Januar 2011