Bauhaus und
die Fotografie
Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst
Kerber Verlag 2019

Katalog zur Ausstellung :
NRW Forum Düsseldorf (bis 10.3.2019
und im Museum für Fotografie Berlin
( vom 12.4. bis 25.8 2019)

bei
 
Museum Global
Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne
Wienand Verlg 2018
Katalog  zur Ausstellung
in der Kunstsammlung NRW K20
Düsseldorf (bis10.03.2019)
 
bei



 


Welcome
to Jerusalem

Wienand Verlag 2017


Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum
,
Berlin
(bis 30.04.2019)
 
bei


   
 

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Friedhof Heerstraße

 

 

Der für alle Konfessionen offene Friedhof Heerstraße ist landschaftlich einer der schönsten Begräbnisorte der Stadt. Er entstand in den 20er Jahren, wahrscheinlich nach Plänen des Charlottenburger Gartendirektors Erwin Barth. Der Landschaftskern des Friedhofes ist der Sausuhlensee und seine Hänge, die steil zur 20 Meter höher gelegenen Straße ansteigen. Das gartengestalterische Zentrum ist ein großes Rondell aus Eibenhecken südwestlich des Sees mit einem inneren und einem äußeren Ring von Gräbern. Von ihm gehen sternförmig die Hauptwege aus, und zu ihm steigen die Grabreihen in Terrassen herab. Rund um den See lösen sich die strengen Parkformen auf und schöne Wege führen in den östlichen, nach dem Zweiten Weltkrieg hinzugekommenen Erweiterungsteil. Er ist gärtnerisch weniger gestaltet, ganz in Wald eingebettet und ließ die Anlage auf das Dreifache ihrer ursprünglichen Ausdehnung anwachsen. Der Name des als teuer und vornehm geltenden Friedhofs ist mißverständlich. Er bezieht sich auf die Einwohner der Villenkolonie Heerstraße, für die er ursprünglich geschaffen wurde, nicht auf seine tatsächliche Adresse. Die Lage des Friedhofs im Charlottenburger Westen verbürgt eine weitere Besonderheit, die große Zahl von Grabstellen prominenter Persönlichkeiten. Eine umfängliche Liste, die man bei der Friedhofsverwaltung kaufen kann, enthält viele Namen von Schauspielern, Künstlern und Schriftstellern, darunter Tilla Durieux, George Grosz, Georg Kolbe und Joachim Ringelnatz. Georg Kolbe entwarf mit der Grabstätte für die eigene Familie auch eines der bedeutendsten Grabmale des Friedhofs. Es besteht aus vier großen Marmorplatten, zwischen die drei feine Säulen gesetzt wurden. Die linke steht für Erde, die rechte für Himmel und die mittlere erinnert mit ihren Engelsköpfchen an die schöne, früh verstorbene Frau des Künstlers. Auf der Südseite, am Ende der Insterburgallee, noch nach der S-Bahnbrücke, ist ein weiterer Friedhofseingang. Von hier aus sind es nur wenige Schritte zum Georg-Kolbe- Museum.

 

Adresse: Trakehner Allee 1  14053 Berlin
Tel: +49 030 - 3430 6406
Verbindung: U 2 Olympia-Stadion; Bus A 18
 

Büchertips:


Heinz Knobloch:

Alte und neue Berliner Grabsteine

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Stand: 05. März 2017