Bauhaus und
die Fotografie
Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst
Kerber Verlag 2019

Katalog zur Ausstellung :
NRW Forum Düsseldorf (bis 10.3.2019
und im Museum für Fotografie Berlin
( vom 12.4. bis 25.8 2019)

bei
 
Museum Global
Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne
Wienand Verlg 2018
Katalog  zur Ausstellung
in der Kunstsammlung NRW K20
Düsseldorf (bis10.03.2019)
 
bei



 


Welcome
to Jerusalem

Wienand Verlag 2017


Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum
,
Berlin
(bis 30.04.2019)
 
bei


   
 

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Franziskaner-Klosterkirche  

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DiDie Kirche des Franziskanerklosters stammt in ihren ältesten Teilen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und ist trotz ihrer Ruinengestalt das schönste Bauwerk der Gotik in Berlin. 1574 wurde das Kloster in das Gymnasium im Grauen Kloster umgewandelt. Es brachte mit den Bellermanns eine eigene Lehrerdynastie hervor und berühmte Schüler, wie Friedrich Schleiermacher, Karl Friedrich Schinkel oder Otto von Bismarck. Der legendäre Ruf der weiter bestehenden Schule wird anderenorts in der Stadt noch heute gepflegt. 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt und nach dem Krieg als Ruine erhalten. Ihre Lage, nahe des Alexanderplatzes, verstärkt noch ihre dramatische Wirkung, da der Blick durch die dach- und fensterlosen Mauern direkt auf die Riesengestalt des Fernsehturms fällt. 1992 hat sich der Förderverein Klosterruine e.V. gegründet, der sich für die künstlerische Nutzung des atmosphärisch wirkungsvollen Gemäuers einsetzt. Während der Sommermonate finden hier Musik- und Theateraufführungen, Lesungen und Ausstellungen unter freiem Himmel statt.
Ein negativer Effekt dieses Kulturmanagements: Der früher undefinierte Ort, zu dem man sich verlaufen und den man wie ein individuelles Fundstück im Stadtraum genießen konnte, beginnt unter der Last der Kulturevents zu ächzen und der Stadtwanderer steht häufig vor verschlossenen Toren. Von der Klosterkirche führt ein schöner kurzer Weg entlang alter Stadtmauerreste an der Waisenstraße, vorbei an der historischen Gaststätte Zur letzten Instanz, über den Hof der Parochialkirche zu dieser anderen großen Kirchenruine.

 

    

 

 

Adresse:  Klosterstraße 73A   10179 Berlin
Tel: +49 030 280 44 676
Öffnungszeiten: tgl. außer montags 12 bis 18 Uhr und zu den Veranstaltungen
Verbindung: U 2 Klosterstr; Bus 248  Berliner Rathaus
Homepage: www.klosterruinetheater.de
 

 
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Stand: 05. März 2017