Cornelia Schleime
Wimpernschlag
Kerber Verlag 2016

Katalog zur Ausstellung
 Berlinische Galerie, Berlin 
(bis 24. April  2017)


   


Monet 
Licht, Schatten 
und Reflexion

Katalog zur Ausstellung 
in der Fondation Beyeler, 
Riehen/ Basel  
(bis 28. Mai 2017)


 


 
 

         Stadtführer Berlin

                    Berlin Hidden Places  -  Verborgene Orte in Berlin

        Home    Bezirksindex    Sachindex    Personenindex                    Berlin Bibliothek     Literarisches Berlin 

Religiöse und
spirituelle Stätten
Treptow  
Krematorium Treptow  

Index

Promenade Stralau

Friedhöfe Hall. Tor

Franzisk.-Klosterkirche

Michaelskirche

Raum der Stille

Buddhistisches Haus

Dorfaue Lübars

Russische Friedhofsk. 

Dorfaue Marienfelde

Krematorium Treptow

Kirche Hohenzollernpl

Ahmadiyya-Moschee

Friedhof Heerstraße

 

 

Das Krematorium in Treptow ist, neben seiner alltäglichen Bestimmung, ein Mekka für Freunde und Studenten zeitgenössischer Architektur aus aller Welt geworden. Es entstand in den Jahren 1996 bis 1998 nach Plänen des Büros Axel Schultes und Charlotte Frank, die auch – das sollte die Neugier nicht mindern – das Kanzleramt entworfen haben. Mehr als das Gebäude selbst fasziniert der umbaute Raum, das Innere, die hohe Halle, die Vergleiche mit Stone-henge, dem ägyptischen Karnak oder der Moschee von Cordoba herausgefordert hat. Neunundzwanzig marmorglatte Betonsäulen wachsen wie Bäume, unregelmäßig im Raum verteilt, aus dem Boden und gliedern die rechteckige Totenhalle. Ihre Häupter werden, wo sie die Decke durchstoßen, von kreisrunden Kapitellen aus Tageslicht gekrönt. In der Mitte des gewaltigen Säulenhains ruht ein spiegelglattes, rundes Wasserbecken.
Das Zusammenwirken von konzeptueller Klarheit, Material und Licht ist verblüffend und lässt mit den motivischen Anleihen aus den Kulturen der Welt ein einzigartiges Raumerlebnis entstehen. Die Architekten sind mit diesem Bauwerk unter den wenigen zeitgenössischen Baumeistern, die sich an die Interpretation des Sakralen wagen – mit Erfolg, wie andächtige und staunende Besucher und Nutzer des Gebäudes bezeugen können.

Adresse: Kiefholzstr. 221  12437 Berlin
Tel: +49 030 - 639581-0
Verbindung: S 6, S 8, S 9, S 10, S 45, S 46 Baumschulenweg; Bus 166
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-15 Uhr
               

Büchertips:


Falk Jaeger:
Architektur für das neue Jahrtausend. Baukunst der neunziger Jahre in Berlin



online bestellen bei 



Heinrich Wefing:
Kulisse der Macht. 
Das Berliner Kanzleramt



online bestellen bei 

Nächster

Kunst- und Kultur-Stadtführer-Berlin: 
www.berlin-hidden-places.de  © 2000 - 2009 Axel Klappoth / Brigitte Pross-Klappoth / yuba edtion. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright Fotos © Brigitte Proß-Klappoth / Berlin
Stand: 11. Januar 2011