Cornelia Schleime
Wimpernschlag
Kerber Verlag 2016

Katalog zur Ausstellung
 Berlinische Galerie, Berlin 
(bis 24. April  2017)


   


Monet 
Licht, Schatten 
und Reflexion

Katalog zur Ausstellung 
in der Fondation Beyeler, 
Riehen/ Basel  
(bis 28. Mai 2017)


 


 
 

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Historischer Hafen am Märkischen Ufer  

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Der Seitenarm, der an der Südwestspitze der Spreeinsel vom Hauptstrom abzweigt, wurde ab 1681 von holländischen Facharbeitern zur Friedrichsgracht ausgebaut. „Nirgends“, schrieb Franz Hessel in den 20er Jahren, „ist die Spree so sehr wie in dieser Gegend ein Teil der Stadtlandschaft geworden und geblieben.“ Adolph Menzel hatte den Zauber dieser Hafenlandschaft schon 70 Jahre früher in seinem Bild Mondschein über der Friedrichsgracht eingefangen und auch heute noch hat das Ufer zwischen Insel- und Roßstraßenbrücke mit seinen sechs, sieben alten Häusern und der kleinen hier festgemachten Flotte historischer Schiffe die Züge einer Wasserstadt. Gegenüber liegt die Fischerinsel mit ihren grün unterpflanzten Hochhäusern, denen das andere Grachtenufer und der gesamte Fischerkiez 1969 zum Opfer fielen. Nur eines der alten Häuser, die Friedrichsgracht 15 mit der Altberliner Freitreppe, ist auf der anderen Seite als Märkisches Ufer 12 wieder aufgebaut worden. Unterhalb der Inselbrücke, um die herum jedes Jahr am letzten Augustwochenende das Hafenfest gefeiert wird, liegt zwischen den zu zweit und zu dritt aneinander gedrängten Schiffen das Museumsschiff Anna-Angelika. In ihrem Bauch hat die Berlin-Brandenburgische Schifffahrtsgesellschaft e.V. (BBSG) eine Ausstellung über die Binnenschifffahrt auf Spree und Havel mit Schiffsschrauben, Anschlagkrallen, Schlepphaken und originaler Schiffsküche mit Schlafstube eingerichtet. Ein paar Decks weiter liegt, über schwankende Planken zu erreichen, das Bistro- und Caféschiff Deckshaus. Den Schiffsverkehr an der Mühlendammschleuse und die Flussufer mit Rem Koolhaas’ niederländischer Botschaft oder der trutzigen Rückfront des Marstalls im Blick, lassen sich hier leicht ein, zwei Stunden verbummeln. Unter einer prächtigen alten Kastanie an der Spitze der Fischerinsel hat die BBSG, die auch Initiatorin des Historischen Hafens ist, ihre Anlegestelle. Von hier aus kann man mit einigen der historischen Schiffe zu wundervoll individuellen Fahrten aufbrechen.
Adresse: ,
10149 Berlin, Tel.: +49 (0)30 21473257,
Verbindung:

 

Adresse: Berlin-Brandenburgische Schifffahrtsgesellschaft e.V., Märkisches Ufer, Postfach 141526  10149 Berlin
Tel: +49 030 - 21473257
Verbindung: U2 Märkisches Museum; Bus 147, 248 U Märkisches Museum/Inselstr.
Home Page: www.historischer-hafen-berlin.de
 


 
 
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Stand: 11. Januar 2011