Volker Kutscher 
illustriert von
Kat Menschik

MOABIT

 Galiani Berlin 2017
bei


 
  Die Bauwerke und Kunstdenkmäler
von Berlin
Selman Selmanagić
und das
Bauhaus
von Aida Abadžić Hodžić

Gebr. Mann Verlag 2018
bei

 
 
Ingo Schulz
Peter Holz

Sein glückliches Leben erzählt
von ihm selbst
S. Fischer Verlag,2017
bei

 
 

         Stadtführer Berlin

                    Berlin Hidden Places  -  Verborgene Orte in Berlin

        Home    Bezirksindex    Sachindex    Personenindex                    Berlin Bibliothek     Literarisches Berlin 
Mitte  
Tadshikische Teestube

Die Tadshikische Teestube ist zur Zeit geschlossen!
Ab Mitte September 2012 wird sie im Kultur-Hof in der Oranienburgerstraße neu eröffnen.

 

Index

Anatomisches Theater

Babylon-Kino

Der verlassene Raum

Architektur Zentrum

Franzisk.-Klosterkirche

Gärten Luisenst. Kanal

Arte Luise Kunsthotel

Galerie Deutsche Guggenheim

Markthalle Ackerstraße

Michaelskirche

Raum der Stille

Tadshikische Teestube
Mori-Ogai-Gedenkstätte
Honigmond-Hotels

BerlinerTeesalon
Historischer Hafen
Spiegelsaal

Ein morgenländisches Idyll aus geschnitzten Pfeilern und Deckenbalken, mit Teppichen und divanartig aufgeschichteten Decken, Kissen und Armrollen und an persische Miniaturen erinnernden Wandbildern erwartet den Besucher in der 1. Etage des Palais am Festungsgraben. Die Tadshikische Teestube ist das Theaterrestaurant des Palais und ein Stück DDR-Kulturgeschichte zum Anfassen. Das Interieur entstammt komplett einem Stand der sowjetischen Teilrepublik Tadshikistan auf einer der Leipziger Messen der 70er Jahre und wurde der DDR als Geschenk überlassen. Weder die reizvolle Ausstattung, noch die Karte mit kleinen Speiseangeboten und zahlreichen internationalen Teespezialitäten hat sich nach der Wende nennenswert geändert. Zum Sitzen in den, um die niedrigen Tische aufgehäuften, Polstern werden die Schuhe ausgezogen. Für Gäste, denen das zu beschwerlich ist, stehen einige Tische mit Stühlen bereit. Die Teestube, durch die Neue Wache und das Kastanienwäldchen von dem touristischen Trubel Unter den Linden abgeschirmt, ist in dem noblen Palais ein gleich mehrfach entspannter und beruhigter Ort (für Nichtraucher). Immer montags ab 19.30 Uhr ist Märchenstunde in der Teestube. Was die Kinder- und Jugendbuchautorin Ilse Korn in der bücherarmen Nachkriegszeit im damaligen Haus der Kultur der Sowjetunion begründet hat, setzen Tochter und Enkelin, die Märchenerzählerinnen Nina Madlen Korn und Katja Popow am gleichen Ort fort: die Kunst des Märchen- und Geschichtenerzählens. 

 

 

 

          

   
 
Nächster

Kunst- und Kultur-Stadtführer-Berlin: 
www.berlin-hidden-places.de  © 2000 - 2012 Axel Klappoth / Brigitte Pross-Klappoth / yuba edtion. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright Fotos © Brigitte Proß-Klappoth / Berlin
Stand: 05. März 2017